Erektionsreflex

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Was bedeutet der Erektionsreflex?

Die Erektion ist eine der erstaunlichsten Leistungen des Körpers. Die sexuelle Erregung, die den Reiz für die Erektion setzt, ist die Grundlage für jede Art von Erektionsreflex. Als offensichtlichstes Merkmal der Erregung beim Mann ist der erregierte Penis, der sowohl im Umfang als auch in der Länge zunimmt. Dabei wird er zwei bis viermal solang und nimmt im Durchmesser um bis zu das Dreifache zu. Die Erektion des Penis als Erektionsreflex ist die Voraussetzung für die meisten Formen des Geschlechtsverkehrs. Die Erektion kann sich auch in verschiedenen Formen äußern. So sind Erektionen sogar beim Fetus und beim Säugling zu beobachten, aber auch bei Greisen. Diese Art der Erektion ist physisch bedingt. Es können aber auch andere Ursachen die Erektion herbeiführen.

Der zur Erektion führende Reiz

Es werden zunächst 3 Reize unterschieden, die den Erektionsreflex auslösen können. Diese Reize sind die Voraussetzung dafür, wie der Erektionsreflex ausgelöst wird. Ohne einen Reiz kann der Erektionsreflex nicht zu einer Erektion führen. Die drei Reize sind:

- Erektionsreflex - die Reize

- der mechanische Reiz

- der visuelle Reiz

- der olfaktorische oder psychische Reize

Der mechanische Reiz, der zum Erektionsreflex führen kann, ist die Reizung des Körpers und bestimmter Stellen, die die Impulse an das Gehirn weiterleiten, die auch als sensorische Impulse bezeichnet werden. Bei der Aufnahme der Reize werden im Gehirn die Impulse mit den eigenen Idealeindrücken verglichen, was in den meisten Fällen umbewusst geschieht. Je höher die Übereinstimmung ausfällt, desto intensiver können die Reaktionen ausfallen, die auch eine Erektion initiieren können. Dieser Impuls kann von allen drei Reizarten ausgelöst werden. Gerade im körperlichen Bereich fallen bei spezifischen erogenen Zonen die Reaktionen meist stärker aus als bei nicht spezifischen erogenen Zonen. Zu diesen zählen Körperstellen, die eine hohe Dichte der Nervenenden aufweisen und den Erektionsreflex auslösen können.

Die Nervenbahnen, die für die Übermittlung der für eine Erektion notwendigen Reize verantwortlich sind, sind unterschiedlich angelegt und werden daher zwischen afferent und efferent unterschieden. Efferenz bezeichnet die Nervenfasern, die die Impulse vom Zentralen Nervensystem nach außen leitet, während die Afferenz die Nervenbahnen von außen zum Nervensystem hin bezeichnet. Diese sind dafür verantwortlich, dass die Reize für den Erektionsreflex, die durch Stimulation von außen erfolgen, an das Nervensystem geleitet werden.

Die Erektion

Der Erektionsreflex kann zur Erektion und zum Orgasmus führen und erfolgt beim Mann in vier Phasen: der Erregungsphase, der Plateauphase, der Orgasmusphase und der Rückbildungsphase. Die Erregungsphase kann unterschiedlich lang sein und äußert sich am auffälligsten im errigierten Penis. Durch den Erektionsreflex schwellen die Schwellkörper bei der Erektion des Penis an, indem mehr Blut in den Penis gelangt und das Glied zunehmend härter wird. Dadurch kann es durch den Druck, der bis zu 1,6 bar erreicht, sich aufrichten und durch die Muskelspannung aufrecht erhalten werden. Insgesamt wird der Blutkreislauf schneller und der Herzschlag wird erhöht. Zudem schieben sich die Hoden nach oben und der Hodensack wird meist etwas fester. Auch im Rest des Körpers erhöht sich die Spannung der Muskulatur. Wie der Erektionsreflex garantiert auch die Erregung keine Erektion, da hier auch psychologische Faktoren eine Rolle spielen.

Während der Plateauphase wird der Kreislauf insgesamt schneller und sowohl die Pulsfrequenz als auch der Blutdruck steigen deutlich an, zudem nimmt die Konzentration zu. In dieser Phase schwellen die Hoden weiter an und werden näher an den Körper herangezogen. Hier kommt es auch zur Produktion des sogenannten Luststropfens, der klar und durchsichtig ist, aber bereits Spermien enthalten kann.

Die Orgasmusphase dauert nur einen relativ kurzen Moment und entlädt sich im wiederholten Verkrampfen der Muskulatur und dem Entladen des Sperma. Dabei ziehen sich die Muskeln im gesamten Unterleib zusammen. Sobald der Orgasmus abklingt, lassen die Krämpfe nach und es entsteht ein Erleichterungsgefühl und die Rückbildung der Erektion und der Erektionsreflex geht zurück.

Die Rückbildungsphase leitet die Entspannung der Muskulatur und die Nomalisierung der Puls- und Atmungsfrequenz ein. Der Penis ist für eine längere Zeit noch errigiert, allerdings lässt der erektionsreflex nach. Dadurch schwillt die Erektion in der Regel ab, wenn keine weitere Stimulation erfolgt.

Der Erektionsreflex - anatomisch

Viele Erkentnisse über den Erektionsreflex entstehen durch Beobachtungen aus der Praxis. Durch das noch weitgehend fehlende theoretische Verständnis der Abläufe sind die Erkentnisse bisher noch sehr unvollständig, sowohl beim Mann als auch insbesondere bei der Frau. Generell sitzt beim Mann das Schaltorgan für den Erektionsreflex im Rückenmark im Kreuzbein. Bei geschädigtem Rückenmark kann deshalb bei vielen Männern der Erektionsreflex zunächst nicht ausgelöst und muss auf anderen Wegen erlernt werden. Der Erektionsreflex wird beispielsweise nach einem Unfall versucht, über den psychologischen Reiz stimuliert zu werden.

Der Höhepunkt der Erektion, ausgelöst durch den Erektionsreflex, ist die Ejakulation. Bei der stärkeren Erregung der Organe wird das Samensekret durch die Harnröhre mittels der Kontraktionen gepumpt. Durch die rythmische Stimulation der Rezeptoren am Peniskopf beim Verkehr in der Vagina kann der notwendige Erektionsreflex erreicht und die Stimulation bis zur Ejakulation abgeschlossen werden.

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